Meine kulinarische Reise durch Südostanatolien – Teil 1

Ich liebe Essen! So bekam ich auf meiner bisherigen Reise häufig die Empfehlung, nach Südostanatolien zu reisen, insbesondere nach Gaziantep, um die beste Küche der Türkei zu verkosten. Also machte ich mich auf den Weg dahin. Meinen ersten Halt machte ich in Adana, dort wo die Leute auf die Sonne schießen, weil es so höllisch heiß ist. Hier wurde ich von einer super lieben Familie aufgenommen. Das erste was auf der To-Eat-Liste stand, war der Adana Kebab.

Ups, der Teller sieht so leer aus. Keine Sorge, du wirst auf jeden Fall satt! Denn der Adana Kebab wird immer mit einer Variation an verschiedenen Salaten, Dips und Antipasti serviert. Genug Speisen um den Magen zu füllen und den Gaumen mit vielfältigen Geschmäckern zu befriedigen.

Als Abwechslung zum türkischen Frühstück, wird in Adana Toast und Bananenshake zum Morgen verzehrt. Nicht nur lecker, sondern auch die schnelle Variante, wenn man einmal nicht so viel Zeit hat. Übrigens fuhren wir während der Autofahrt, auf dem Weg nach Adana, an den riesigen Bananenplantagen vorbei.  Von hier kommen wahrscheinlich die Bananen, die für den Shake verwendet wurden. 

Am Abend, vor allem nach einer langen Nacht, hält man Ausschau nach einem Streetfood Stand, der Şırdan verkauft. Deftiger und leckerer Lammmagen, gefüllt mit Reis, eine Spezialität, die man nur in Adana findet. Woran erinnert einen die Form sofort? Ich möchte es nicht aussprechen. Jeder kann es sich denken. Das Auge isst hier zum Glück diesmal nicht mit. Also Augen zu und durch. Şırdan, ist unverschämt lecker!

Zum Abschluss wird es süß. Bici Bici, Gelee mit Crushed Ice und Sirup mit Rosengeschmack. Für mich ein etwas gewöhnungsbedürftiges Dessert, welches meinen Geschmack nicht unbedingt getroffen hat. 

Und wenn man zu viel isst und das Essen nicht sofort verträgt, dann wird man schnell mal krank. Ich wurde gut von meiner Host-Familie versorgt, sodass es mir am nächsten Tag schon wieder viel besser ging. 

Meine Travelbuddies, machten sich auf den Rückweg nach Izmir. Ich blieb noch ein paar Tage länger und setzte anschließend meine kulinarische Reise nach Gaziantep fort.